Interessante Fakten zum Devisenhandel

Der Forex Markt hatte ursprünglich die Funktion, Finanzinstitutionen und großen internationalen Unternehmen die Möglichkeit zu bieten sich gegen Währungsrisiken abzusichern. Anfangs war dieser Markt ausschließlich für große Investoren dieser Art zugänglich. Im Zuge der Vernetzung hat sich dies jedoch geändert und jeder kann heutzutage Devisen handeln.

Ausschlaggebend für diese Entwicklung waren neben dem Internet vor allem Fortschritte in der effizienten Bereitstellung von Echtzeitkursen, sowie die Ermöglichung des computergestützten automatischen Handels. Seit diesem Zeitpunkt sieht man somit einige Webseiten, die ihren Kunden das Forex Trading Online bzw. den Online Devisenhandel ermöglichen.

In der Tat ist der Handel mit Währungen auch für engagierte Privatanleger eine durchaus interessante Anlagemöglichkeit. Viele Finanzmarktteilnehmer gehen davon aus, dass der Aktienmarkt, der Markt mit den höchsten Umsätzen ist. Wahrscheinlich aufgrund der vergleichs-weise hohe medialen Aufmerksamkeit, welche dieser Markt gegenüber dem Devisenmarkt genießt. Mit 5,3 Billionen US-Dollar Tagesumsatz ist das Handelsvolumen auf dem Devisenmarkt jedoch um ein Vielfaches höher als jenes des Aktienmarktes.

Im Gegensatz zum Handel mit Aktien ist der Devisenmarkt 24 Stunden und 7 Tage die Woche geöffnet. Der Investor hat somit immer die Möglichkeit auf neue Entwicklungen schnell zu reagieren, obwohl die größten Handelsvolumina selbstverständlich zu den Hauptgeschäftszeiten der jeweiligen Länder umgeschlagen werden.

Ein weiterer wichtiger Aspekt, den es zu verstehen gilt, ist die Tatsache, dass man auf den Handels-plattformen im Internet mit gehebelten Positionen handelt, was bedeutet, dass man ein gewisses Eigenkapital einsetzt, welches jedoch einen geringen Anteil der gesamten Handelsposition ausmacht. Schließlich bewegen sich die großen, stabilen Währungen im kleinen Dezimalbereich, wodurch es für eine Privatperson kaum möglich ist ohne Leverage größere Renditen zu erzielen.

Für viele private Investoren ist der Handel mit solch hochverschuldeten Positionen zu abschreckend, da oft der Vergleich zu Finanzinstrumenten wie CFDs gezogen wird. Beim Handel mit großen Währungspaaren und gutem Risikomanagement hinsichtlich des Geldeinsatzes sind diese 2 Finanzinstrumente aus Risikogesichtspunkten jedoch schwer miteinander zu vergleichen.

Bei den CFDs besteht durchaus die reelle Chance eines Totalausfalls der gesamten Position, wobei es unwahrscheinlich ist, dass in naher Zukunft der Dollar, Euro oder Yen seinen Wert komplett verlieren wird. Trotzdem sollte man als Privatanleger immer vorsichtig im Umgang mit verschuldeten Positionen sein und zu jedem Zeitpunkt verstehen, was hinter dieser Transaktion steckt.

Bei der Google-Suche tauchen einige Anbieter auf, die ihren Kunden die Möglichkeit bieten vorerst ein Demokonto ohne Risiko zu eröffnen, um mit der Plattform vertraut zu werden und ein Gefühl dafür zu bekommen, wie erfolgsversprechend die Partizipation an diesem Markt für sie sein kann.

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