Grundbegriffe für das Trading

Trading
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(Bildquelle: Pixabay.com – CC0 Public Domain)

Wer nicht hinnehmen möchte, dass die Kaufkraft seines Ersparten ständig erodiert und die Altersvorsorge zur Farce wird, sollte aus gegebenen Gründen andere Wege gehen, die ein Plus an Rendite für sein Kapital ermöglichen. Die Realrendite der klassischen Anlageformen wie Sparbuch, Tagesgeld- und Festgeldkonten sind aufgrund der historisch niedrigen Zinsen negativ. Staatsanleihen mit bester Bonität sind schon seit längerem keine Alternative für die Anleger. Auch mit der zehnjährigen Bundesanleihe ist derzeit keine vernünftige Rendite zu erzielen, denn seit 2011 liegt der Leitzins der EZB unterhalb der Inflationsrate. Die privaten Haushalte in der BRD verfügten laut Berichten in 2013 über ein enormes Vermögen in Höhe von 5027 Milliarden Euro. Ungefähr 40% dieses Kapitals wird von den potentiellen Anlegern auf Giro- oder Tagesgeldkonten, in Sparbriefen und als Barreserve gebunkert. Das auf Kapitalerhalt ausgerichtete Sicherheitsdenken vernichtet Milliarden an Vermögenswerten. Ein Ausweg aus dieser Situation ist der Schritt zur vernünftigen Anlagestrategie des Kapitals. Für Anleger ist es immer noch ratsam, einen Teil des eigenen Kapitals an der Börse in Aktien oder Wertpapiere möglichst sicher und risikoarm zu investieren.

Trading bedeutet, das Devisen, Derivate, Wertpapiere oder auch Waren die vertretbar sind, in sehr kurzen Zeitabständen an der Börse gekauft und wieder verkauft werden. Nur wer sich vom Sparen zum Trading hinwendet, kann sich der schleichenden Enteignung entziehen. Interessenten, die den Schritt vom Sparer zum Anleger wagen, finden weitere Grundbegriffe bei binopoint.de. Auf dieser Seite kann sich der Kapitalanleger über die Grundbegriffe des Trading eingehend informieren.

Trading von Finanzprodukten

Laut einer Umfrage stufen ein Fünftel der erwachsenen Bundesbürger im Alter von 18 bis 69 ihr Wissen in Sachen Finanzen und Geldanlage als gering bis nicht vorhanden ein. Damit das Kapital der Privatanleger gewinnbringend angelegt werden kann, muss die richtige Investmentstrategie ausgewählt werden. Die Vermögensstruktur, d.h. die Verteilung des Kapitals auf die verschiedenen Anlageklassen sollte die Wünsche und die Bedürfnisse des Anlegers widerspiegeln. Um Traiding zu betreiben, benötigt der Anleger ein Depot bei einer Bank, wo die Aktien und Wertpapiere deponiert werden. Viele Banken bieten den potentiellen Tradern Depots ohne Kosten für die Depotführung an und werben mit günstigen Konditionen für die durchgeführten Wertpapier- und Aktienorder. Jede Order kostet Gebühren. Trader sein kostet Geld, daher kann es gerade in der Anfangsphase allein durch die Gebühren sehr schwer sein, spürbares positives Ergebnis zu erzielen.

Unter einem Trade ist eine Handelstransaktion in der Finanzbranche zu verstehen. Das Handeln bzw. Trading (engl.: handeln) an der Börse ist eine Spekulationsart im kurzfristigen Zeithorizont, in der der Kapitalanleger versucht Preisschwankungen zu seinem Vorteil zu nutzen. Beim Trading werden Börsenwerten wie Aktien, Wertpapiere, Derivate und andere Finanzprodukte sowie Rohstoffe, Währungen und Zinsen innerhalb eines kurzen Zeitraums gekauft und wieder verkauft. Bei den Handelsaktionen muss das Trading von Privatpersonen von den professionellen Händlern unterscheiden werden. Das Traiding kann sowohl online durchgeführt werden, als auch mit der Hilfe eines Anlageberaters der Hausbank erfolgen.

Formen des Traidings und Traiding-Märkte

Die Begriffe Trading, Trader oder traden werden in der Regel im Zusammenhang mit erfahrenen Anlegern genannt, die regelmäßig an der Börse handeln. Aber auch wenn privat nur ein paar Aktien/Jahr gekauft werden, kann man von Traiding sprechen. Wer intensiv an der Börse handeln möchte und auch riskante Transaktionen nicht scheut, der benötigt eine Menge Erfahrung und spezielles Wissen. Man kann zwischen langfristigem-, mittelfristigen und kurzfristigen Trading unterscheiden. Mit langfristigem Traiding verfolgt der Anleger das Ziel, die Aktien und Wertpapiere möglichst lange zu halten. Bei mittelfristigem Traiding werden die gekauften Papiere nach Wochen oder Monaten wieder verkauft. Besonders das kurzfristige Traiding, bei dem Werte nur wenige Tage oder nur Stunden gehalten werden, erfordert spezielles Wissen vom Trader.

Die verbreitesten Traiding-Märkte sind Aktien, Renten auch Anleihen, Bonds oder Treasures genannt) Forex ( Foreign Exchange)-Währungshandel, Indizes 8direkter handel eines Index, z.B. DAX oder DOW Jones) und Commodities ( Waren und Rohstoffe). Die gängigsten Trading –Instrumente sind Futures (sogenannte unbedingte Termingeschäfte), CFDs (Contracts for Difference), Differenzenkontrakte sowie Optionsscheine und Zertifikate.

Bei den Anlegern unterscheidet man zwischen den selbstständigen, traditionellen und den professionellen Traidern. Der Delegierer ist der wohlhabenste unter den Kunden.

Der passende Mix bei der Geldanlage ist beim Trading immer von den individuellen Faktoren abhängig. Es gibt Anleger, die ihr Geld konservativ anlegen, welche die auf Wachstum aus sind und Anleger, die die Chancen riskanter Investments suchen. Die verschiedenen sogenannten Asset-Klassen wie Aktien, festverzinsliche Wertpapiere (Renten), Rohstoffe oder Immobilien müssen nicht zwangsläufig als Einzelinvestment im Depot lagern. Der Trader kann auch Mischfonds einsetzen, die mehrere Anlageklassen auf einmal abdecken.

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