Räder für fahrbare Gerüste und mobile Gerüste: Gebrauchsregeln und am besten geeignete Räder

Sicherheit in Industrie

Mobile und fahrbare Gerüste sind Teil einer Kategorie von Arbeitsausrüstungen, die sich aufgrund ihrer Bewegungsmöglichkeit von herkömmlichen Gerüsten unterscheiden. Das italienische gesetzesvertretende Dekret 81/2008definiert fahrbare Gerüste bzw. Fahrgerüste als „Turmgerüste auf Rädern”, die im Titel IV (Bewegbare Gerüste), Anlage XXIII und in den technischen Normen UNI EN 1004 geregelt sind und spezifische Räder für industriellen Einsatz benötigen.

Im Allgemeinen darf ein fahrbares Gerüst, wenn es in Gebäuden verwendet wird (also kein Wind vorhanden ist) nicht höher als 12 m sein, und nicht höher als 8 m, wenn es im Freien verwendet wird (Vorhandensein von Wind). Ferner ist eine ausreichend bemessene Basis erforderlich, um mit großer Sicherheitsspanne den Lasten und Schwingungen zu standzuhalten, denen sie während der Versetzung ausgesetzt sind.

Regeln für die Räder für fahrbare Gerüste und Werkstoffe der mobilen Gerüste

Fahrbares oder mobiles Gerüst besteht im Wesentlichen aus Metallrohren und vorgefertigten Platten und weist eine eigene Stabilität mit einer oder mehrerer Etagen auf. Generell werden für die Struktur Stahl oder Aluminium verwendet.

Die Etagen können aus Holz sowie Metall bestehen und haben mit Klappen verschließbare Luken für den Zugang zur nächsten Arbeitsetage.
  
Es muss an allen vier Seiten mit Brüstungen und Fußleisten ausgestattet sein.

Die Räder für fahrbare Gerüste sind fest mit Keilen oder gleichwertigen Systemen zu blockieren.

Pflichten des Arbeitgebers

 Der Arbeitgeber muss den sogenannten vereinfachten „PiMUS“ (Montage-, Verwendungs- und Demontageplan) samt den Informationen betreffs der spezifischen Umsetzung verfassen, wie u. a. die komplizierteren Aspekte, wie die Räder für fahrbare Gerüste – und die Verankerungen.

Die mobilen Gerüste müssen zumindest die Anforderungen der europäischen Norm SN EN 1004 erfüllen.

Schwachstellen der mobilen Gerüste

Fahrbare oder mobile Gerüste lassen sich schnell aufstellen, sind vielseitig und wirtschaftlich. Oft sind sie aber auch Ursache von Unfällen, insbesondere wenn alte Modelle montiert und abmontiert werden.

Verantwortlich dafür sind vor allem die fehlenden Sicherheitssysteme und klar verständliche Montageanleitungen. Auf vielen alten Gerüsten riskieren die Monteure zu stürzen, da die seitlichen Schutzelemente erst nach der Montage einer neuen Trittfläche installiert werden.

Sind alte Gerüste nicht mehr den geltenden Bestimmungen konform, müssen sie ergänzt oder geändert werden. In den meisten Fällen lassen sich die Änderungen problemlos ausführen. Es ist angebracht, sich beim Hersteller über alle Details zu informieren.

Sicherheitsregeln für mobile Gerüste

Eine falsche Anwendung der mobilen Gerüste auf Rädern kann schwere Unfälle zur Folge haben. Um Unfällen vorzubeugen, sind die angeführten Sicherheitsregeln zu befolgen, vor allem was die Sicherheit bei den Montage- und Demontagearbeiten anbelangt.

Die zulässigen max. Höhen haben wir ja bereits erwähnt. Das mobile Gerüst ist den Vorschriften für Fassadengerüste entsprechend auf sichere Art und Weise zu montieren, abzumontieren und zu verwenden. Dies bedeutet insbesondere, dass:

  • alle 2 Meter eine Trittfläche zu montieren ist;
  • an den Trittflächen Fußleisten anzubringen sind;
  • es verboten ist, von außen auf das Gerüst zu steigen. Deshalb sind intern angeordnete Leitern erforderlich oder, wenn der Gerüstrahmen als Leiter genutzt wird, Trittflächen mit Luke;
  • die Trittflächen dürfen nicht versetzt angeordnet werden;
  • für das Einsatzumfeld sind geeignete Räder für fahrbare Gerüste zu wählen.

Räder für fahrbare Gerüste: Die leistungsfähigsten Modelle

Tellure Rôta, ein führendes Unternehmen auf dem Gebiet der Räder für industriellen Einsatz, bietet zwei Serien von Rädern für verfahrbare Gerüste an, die besonders gut für fahrbare oder mobile Gerüste geeignet sind.

Wir sprechen dabei von der Serie 60: Räder aus thermoplastischem Polyurethan, Felge aus Polyamid 6

und der Serie 68: Monolithische Räder aus Polyamid 6.

Für nähere Erläuterungen zur Wahl der Räder für industriellen Einsatz in Abhängigkeit von den zu tragenden Lasten – leichte, mittelschwere oder schwere – lesen Sie bitte den spezifischen Artikel, in dem die geeignetsten Merkmale für jeden Verwendungszweck angeführt sind.

(Bildquelle: Pixabay.com – CC0 Public Domain)

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