Berufsunfähigkeitsversicherung

Statistisch gesehen muss heutzutage jeder vierte Bundesbürger seinen Beruf vor Erreichen des Rentenalters aus gesundheitlichen Gründen aufgeben. Zwar greift im Falle einer Berufsunfähigkeit die gesetzlich geregelte Erwerbsminderungsrente, doch diese zahlt im Höchstfall auch nur 750 EUR, was den Erwerbsgeminderten doppelt hart trifft, denn oft hat dieser durch die gesundheitliche Problematik ja zusätzliche Kosten. Das diese von der gesetzlichen Erwerbsminderungsrente nicht abgefangen werden, liegt auf der Hand.

Chronische Erkrankungen sind oftmals Grund für eine Berufsunfähigkeit

Gründe für einer Berufsunfähigkeit sind statistisch gesehen in erster Linie Erkrankungen des Skelett- und Bewegungsapparates, Erkrankungen des Herz- und Gefäßsystems, Nervenerkrankungen, Krebs und Unfälle.

Neueste Untersuchungen haben gezeigt, dass der Grund für eine Verarmung heutzutage zu einem hohen Prozentsatz eine chronische Erkrankung ist. So gesehen scheint die Berufsunfähigkeitsversicherung eine der wichtigsten Versicherungen überhaupt zu sein.

Auf Beitrags- und Leistungsdynamik ist zu achten 

Wichtig ist bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung vor allem die dynamische Absicherung. In anderen Bereichen des täglichen Lebens sehen wir jede Preiserhöhung zunächst einmal als etwas Negatives an. Bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung müssen wir aber umdenken, denn die Beitragserhöhungen sind unerlässlich und passen sich lediglich der Inflation und somit den steigenden Lebenshaltungskosten an. Nur dadurch können wir sicher sein im Falle einer Berufsunfähigkeit auch eine den Lebenshaltungskosten angepasste Rente zu bekommen. Die Höhe der Dynamik bestimmt der Kunde bei den Versicherungen in der Regel selbst. Einige Versicherungen bieten hier Beitragserhöhungen von bis zu 10 Prozent im Jahr an. Verbraucherschützer aber sagen, dass eine Beitragserhöhung von 5 Prozent in zwei Jahren in den meisten Fällen absolut ausreichend ist. Auch auf eine Leistungsdynamik sollte beim Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung geachtet werden, denn meistens ist vertraglich nicht vorgesehen, dass diese mit steigenden Lebenshaltungskosten ebenso ansteigen.

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