Informationen zum Thema Pflegeversicherung

In Deutschland werden derzeit ca. 2,3 Millionen Alte und dauerhaft pflegebedürftige Menschen von ca. 9000.000 Menschen täglich versorgt. Wer pflegebedürftig geworden ist, hat plötzlich einige große Herausforderungen zu meistern. Soll die Pflege daheim von einem ambulanten Pflegedienst oder in einer Einrichtung für Pflegefälle erfolgen? Kompetente Pflege kostet viel Geld. Private Zusatzversicherungen können im Ernstfall die Basisleistung der Pflegekassen aufbessern. Wenn der Ernstfall eingetreten ist, müssen sich die Angehörigen mit dem Thema Pflege auseinandersetzen. Für die Betroffenen ist wichtig zu wissen was die Hilfe eines professionellen Pflegedienstes oder ein Heimplatz kostet. Und vor allem stellt sich die Frage, wer die Kosten für die Pflege übernimmt. Ein wichtiges Thema ist die private Pflegezusatzversicherung.

Anspruch auf Pflegeberatung

Der Abschluss einer privaten Pflegezusatzversicherung hilft, die finanzielle Belastung im Falle bei Pflegebedürftigkeit besser tragen zu können. Die Kosten für einen Platz in einem Pflegeheim betragen bei Pflegestufe III im Bundesdurchschnitt 3853,- €. Die Pflegekassen erbringen für Pflegestufe I: 1023 €, für Pflegestufe II: 1279 € und Pflegestufe III: 1550 € (im Härtefall 1918). Zieht man den Betrag für die Pflegestufe III ab, ist immer noch eine Finanzierungslücke von 2303.-€ zu bezahlen. Angehörige alternder Personen sollten sich vor dem Eintritt des Ernstfalles für eine Maßnahme zur Absicherung der zukünftigen Pflegekosten entscheiden. In einem Gesetz vom Januar 2009 ist verankert, dass jeder Versicherungsnehmer einen individuellen, kostenlosen Anspruch auf eine Pflegeberatung hat. Mit einem monatlichen Beitrag von 100,- bis 200,- € zur privaten Pflegezusatzversicherung kann, je nach Eintrittsalter, die Finanzierungslücke geschlossen werden, die im Falle der Pflegebedürftigkeit entsteht.

Beratung als gesetzliche Leistung

Die Beratung erfolgt als gesetzliche Leistung durch unter anderem von qualifizierten Pflegeberaterinnen und Pflegeberatern, die eine Ausbildung als Sozialversicherungsangestellte oder ein Studium im Bereich der Sozialarbeit vorweisen können. Die kostenlose Beratung erfolgt meist vor Ort, per Telefon oder im Pflegestützpunkt in der Nähe. Eine private Pflegeversicherung ist empfehlenswert, um im Ernstfall wunschgemäß entweder zuhause oder in einer anspruchsvollen Einrichtung gepflegt zu werden. Auf der Seite pflege.de finden betroffene Personen Wissenswertes zum Thema Pflege.

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